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airbox-chat

airbox-riobar

artbox-riobar.ch

Barfüsserplatz 12 · 4051 Basel

Vernissage: Samstag, 27. 04. 2024 · 15 - 18 Uhr
Ausstellung: 27. 04. - 11. 05. 2024
Kurator: Enrico Luisoni

 

airbox-chat 2024, Folienschrift auf Glas, farbige Folie auf Karton, 57x 32 cm

Die Artbox ist ein Kunstkasten an der Aussenfassade der Riobar in Basel, in dem alle zwei Wochen ein neues Werk gezeigt wird. Der Schriftzug artbox-riobar.ch, der Name des Ausstellungsprojektes, ist fester Bestandteil der Box und bei jeder Ausstellung sichtbar.
Dieser Schriftzug ist die Grundlage der Arbeit artbox-chat. Durch mehrfaches Umklappen, Spiegeln und Wiederholen der einzelnen Buchstaben und Worte ergeben sich neue Wortkombinationen. Die Worte können lose kombiniert werden, sie kommen und verschwinden und ändern ihre Bedeutungen. Dieses Geplauder - chit-chat - wird durch die farbige Folie im Hintergrund des Kastens betont. Das Grün entspricht der Farbe des Chat-Hintergrunds, die beim Schreiben einer Message mit WhatsApp, dargestellt wird.


artbox-riobar

 

 

 

PAST

HAUS ZUR GLOCKE

Seestrasse 91 · 8266 Steckborn

Vorbilder und Abbilder - Zugänge zu Kunst  23.09. - 21. 10. 2023

Wortpartituren
Wortpartituren 2023 | Foto: Kaspar Schweizer

„Plötzlich beginnen Buchstaben zu hüpfen und sich zu drehen. Sie tanzen aus der Reihe und lassen Wörter, Wortfolgen und Bedeutungen kopfstehen. Susan Fankhauser kreiert Wortpartituren als weit ausgreifende Wandmalereien, die die Blicke in die Tiefe und in eine virtuelle Raumatmosphäre ziehen. Vorgefundene Ausdrücke und Sätze bilden den zentralen Punkt, den Kern der Anlage, in der durch den Orts- und Spiegelungseffekt der einzelnen Buchstaben neue Wortkombinationen sich ergeben. Leerräume unterstreichen das Kommen und Verschwinden potenzieller Inhalte. Fankhauser, die von der Bildhauerei kommt, verleiht auch den planen Partituren eine physisch-räumliche Dimension, die zuweilen eine beinahe hypnotische Wahrnehmung anregt. Text: Sabine Arlitt

Echo
Echo 2017 | Foto: Kaspar Schweizer

In ihrer Audio-Arbeit Echo aus dem Jahre 2017 verweben sich Begrüssungsfloskeln in zwanzig verschiedenen Sprachen zu einem puzzleartig verwobenen Klangteppich, dem das akustische Zitat „plitsch-platsch“ aus dem Märchen „Der Froschkönig“ der Brüder Grimm unterlegt ist. Die viel-sprachliche Nachahmung verleiht dem lautmalerischen Hintergrundgeschehen eine eigene, betont klopfende Rhythmik, die an rituelle Entwicklungsstufen bis hin zu Initiationsschritten im Märchen erinnern kann. Text: Sabine Arlitt

Das Museum der Tiere
Museum der Tiere 1998 | Foto: Kaspar Schweizer